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Schwimmende Mülleimer befreien das Meer von Plastik

Für die australischen Surfer Andrew Turton und Pete Ceglinski hatte das Meer schon immer eine besondere Bedeutung. Gerade deshalb konnten sie sich nicht mit der immer schlechter werdenden Situation in Bezug auf Abfall und Plastik abfinden. Sie entschlossen sich, ein Produkt zu entwickeln, das zur Säuberung des Meeres beitragen soll. Für ihre Vision kündeten die beiden sogar ihren Job.


Das entwickelte Produkt nennt sich «Seabin» und stellt eine Art schwimmendernAbfalleimer dar. Ein Seabin alleine kann jährlich stolze 166’500 Plastikutensilien aus dem Meer filtern. Er schwimmt unter der Wasseroberfläche und saugt durch einen Sog Müll aus dem Wasser an. Das verschmutze Wasser wird im einen Auffangbeutel gefiltert und durch eine Unterwasserpumpe in das Meer zurückgepumpt.

Noch mit Strom betrieben

Der Auffangbeutel hat eine Kapazität von 20 Kilogramm. Die Unterwasserpumpe, die an einer Steckdose angeschlossen ist, kann ganze 25’000 Liter pro Stunde fördern. Um die Nachhaltigkeit des Konzeptes noch mehr zu steigern, denken die Erfinder zur Zeit über einen Betrieb durch Windkraft oder Solarpanels nach.


Da die Seabins einen Stromanschluss brauchen, eignen sich als Installationsorte vor allem Häfen. Dort können Wartungen problemlos durchgeführt werden.


Die Erfinder streben nach Partnerschaften mit grossen maritimen Unternehmen. Dies scheint schon gut zu funktionieren, denn viele Häfen sind mit dem Startup Unternehmen bereits eine Partnerschaft eingegangen und unterstützen das The Seabin project
Beispiele sind:


La Grande Motte, Frankreich

Porto Montenegro, Montenegro

Port Adriano, Spanien

Wartsila Corporation Helsinki, Finnland

Cabrillo Isle Marina San Diego, USA

Alle Bilder: Seabinproject.